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Bau des neuen Kreisverkehrs

2016 kreisverkehr k47 l569 01 s[Januar 2016] Am 09.Mai 2007 hat der Kreistag Göttingen ein Investitionsprogramm für Kreisverkehrsplätze beschlossen, in das später dann der „Diemardener Kreisel“ an der Einmündung der Kreisstraße 47 in die Landesstraße 569 mit einem weiteren Kreistagsbeschluss aufgenommen wurde.

Hintergrund des Programms war die Idee, an gefährlichen Kreuzungen die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Wie unübersichtlich und gefährlich die Einmündung aus Richtung Diemarden in die L 569 ist, wissen alle, die dort regelmäßig versuchen, in eine Lücke im schnellfließenden Verkehr zu gelangen.

Zunächst mussten aber ältere Planungen abgearbeitet werden – wie z. B. der Kreisverkehr bei Nesselröden oder der bei Scheden an der B3. Außerdem galt es Einwände zu berücksichtigen, wie z.B., dass durch einen KVP der morgendliche Rückstau aus Richtung Klein Lengden noch länger würde. Aus diesem Grund hat der Landkreis im Jahr 2013 ein Verkehrsgutachten in Auftrag gegeben, in dem dieser Frage mit Hilfe einer Modellrechnung nachgegangen wurde. Die Daten für das Modell wurden durch drei Seitenradare an der Kreuzung erhoben, mit dem die Zahl der Fahrzeuge in alle Richtungen, die Wartezeit aus Richtung Diemarden und die Geschwindigkeiten auf der Landesstraße erhoben wurde. Das Model hat keine wesentliche Beeinträchtigung des Verkehrsflusses erkennen können, die Geschwindigkeitsmessungen haben jedoch ergeben, dass Tempo 70 an der Kreuzung eher selten eingehalten wird.

Anschließend wurden die ersten Planungen durchgeführt und am 29.10.2013 auf einem Treffen der „Träger öffentlicher Belange“ im Feuerwehrhaus vorgestellt. Zu den Trägern öffentlicher Belange gehören u.a. die niedersächsische Straßenverkehrsbehörde, die Gemeinde, die Polizei, die Landwirtschaftskammer, die RBB, und natürlich aus Diemarden die Feldmarkinteressentenschaft und der Ortsrat, vertreten durch den Ortsbürgermeister. Die Anwesenden waren sich mit einer Ausnahme einig, dass das Projekt sinnvoll und notwendig ist. Von Seiten der Landwirtschaft und des Ortsrates wurden zwei Änderungswünsche vorgetragen:

1.) der Wirtschaftsweg an der Nordseite soll an den Kreisverkehr angebunden werden (was bis dato nicht geplant war) und

2.) auf der Südseite soll ein Stück Radweg bis zur ersten Einmündung eines weiteren Wirtschaftsweges angelegt werden.

Beiden Änderungswünschen wurde Rechnung getragen und schließlich das Planfeststellungs- verfahren durchgeführt.

Die Baumaßnahme ist für Frühjahr/Sommer 2016 geplant. Bei den aktuellen Arbeiten (im Januar 2016) handelt es sich um das Entfernen des Gehölzstreifens für den Radweg. Anpflanzungen für die Ausgleichsmaßnahmen werden an der Nordseite durchgeführt.

Martin Worbes, Ortsbürgermeister Diemarden

Hier der Entwurf des Kreisverkehrs:

2016 kreisel k47 l569 entwurf s

 

 
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